Samstag, 30. Oktober 2010

Haus-Suche die ????-te

30.10.2010

Gestern waren wir das erste mal in einem Autohaus, welches Gebrauchtwagen verkauft. Wir sahen uns erstmal um und fanden einen preiswerten Kombi. Da wir in Zeitdruck waren, fuhren wir erstmal unverrichteter Dinge zu Sebastians Arbeit. Jenny wartete auf uns, um uns ein tolles Haus zu zeigen, welches allerdings 50 NZD über unserem Limit von 700 NZD pro Woche lag. Da wir immer noch nichts passendes gefunden hatten stimmten wir zu. Wir fuhren nach Hataitai und standen vor einem tollen grossen Haus mit Doppelgarage. Uns erwartete eine deutschsprachige Maklerin, die uns das Haus zeigte und alles in deutsch erklärte. Das Haus gehört einem Schweizer und war dementsprechend hervorragend eingerichtet: schöne grosse, helle Zimmer mit Einbauschränken, Gaszentralheizung, schöne Küche, Terrasse und Garten mit Aussicht. Alles in allem traumhaft! Wir haben uns sofort in das Haus verliebt und uns dafür beworben, obwohl wir nicht so den tollen Meerblick haben. Drückt uns bitte die Daumen, dass wir diesmal mehr Glück haben!
Natur-Reservat, Janas erstes Fahrziel
Anschließend besichtigten wir noch ein hübsches kleines Haus in Miramar, auch mit Garten und Garage. Aber absolut kein Vergleich zum Vorgänger.
Als wir zum Hotel zurückfuhren, passierte uns leider ein Mißgeschick. Beim Einparken des Autos war leider die Parklücke etwas zu eng, sodaß wir nun eine grosse Schramme an der linken hinteren Tür haben. Das wird uns wohl etwas kosten, gut das wir versichert sind.
Wir holten dann beim Zoll unsere Papiere ab und fuhren dann zum Airport, um unsere 5 Koffer abzuholen. Auch dort mussten wir wieder eine Gebühr entrichten. Es war zwahr etwas eng, aber wir bekamen alle Koffer ins Auto rein. Zurück im Hotel machte sich Sebastian noch mal für 3 Stunden auf Arbeit. Zum WE-Einklang gingen wir ins "Wagamama" (Restaurant mit neuer japanischer Kueche) zum Abendessen. Es war sehr lecker, nur Tina vermisst die deutsche Küche. Abends rechneten wir unsere Fixkosten durch, ob wir uns das Haus wirklich leisten können. Sebastian meint, es ist ok.
Heute zum Samstag konnten wir nicht ausschlafen, da wir 9.30 und 10.00am Hausbesichtigungstermine hatten. Es war nichts besonderes dabei.
Hafen-Ansicht

Dann wurde es ernst für mich: ich fuhr Auto!!! Und es ging sogar ganz gut. Erstmal fuhr ich die Küstenstrasse entlang, wo nicht soviel Verkehr ist und die Strassen breit. Dann wurde es Ernst, es ging nach Miramar mit den ersten Ampeln und Kreisverkehren. Man muss sich doch ganz schön konzentrieren, nicht den Schalthebel auf der rechten Seite zu suchen und nicht den Blinker mit dem Scheibenwischer zu verwechseln. Als alles gut klappte, ging es mitten in die City zum Autohaus. Dort schrieben wir uns Daten von drei Autos auf. Morgen dann wollen wir mal probefahren und am Montag müssen wir auf die Bank, um die Finanzierung zu klären.
Teilnehmer einer Rally



Nachmittag bummelten wir durch das Stadtzentrum und schauten mal in verschiedene Läden rein. Zum Mittag gabs leckere Pizza in einem Pizzaladen, in dem 2008 der Guinness-Rekord fürs Pizza Essen (1x 12 Zoll Pizza in 1:45 min) aufgestellt wurde. Anschließend bestellten Tina und ich noch auf englisch Kaffee und nen Brownie. Gegen 6.30pm sind wir zurück ins Hotel.

Jana
Muscheln an allen Steinen

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Häuserssuche

Hotelfensteraussicht
Die letzten beiden Tage haben wir wieder mit verschiedenen Hausbesichtigungen verbracht. Vor zwei Tagen erhielten wir die Nachricht, dass unser Traumhaus leider anderweitig vergeben wurde. Also mussten wir dieses Haus aus unseren Gedanken verbannen und uns auf alles Neue einstellen. Es waren einige schöne Häuser dabei und wir bewarben uns gestern für zwei der gesehenen Häuser.

Einkaufsstrasse 'Cuba-Street'
Sebastian geht nach den Besichtigungen immer noch mal auf Arbeit bis gegen 7.30pm. Tina und ich erkundeten in der Zeit das Stadtzentrum bei herrlichem Wetter oder wir hielten uns im Hotelzimmer auf. Dort beschäftigten wir uns entweder mit Laptop oder mit Wii-Spielen. Heute erfuhren wir, dass unsere 5 nachgeschickten Koffer in Wellington angekommen sind. Wir fuhren zum Zoll am Hafen und Sebastian musste einige Zettel zum Inhalt der Koffer ausfüllen und eine Gebühr bezahlen. Morgen Mittag können wir die Koffer abholen.
Aussicht von einem angeschauten Haus
 Außerdem sehen wir uns morgen wieder Häuser an und wollen auch endlich mal ins Autohaus gucken, um uns Angebote machen zu lassen. Einen Termin in der Schule brauchen wir auch noch, um mit dem Direktor über Tina zu sprechen. Unser Hotel müssen wir auf jeden Fall am 03.11. verlassen und dann ist auch der Mietwagen weg.

Jana

Dienstag, 26. Oktober 2010

unsere ersten Tage in Wellington #05 - 25.10.10

Nach dem Frühstück fuhr Sebastian wieder auf Arbeit. Ich durchforstete weiter das Internet nach passenden Häusern und schickte sie weiter an Sebastian. Gegen 2.00pm wurden wir wieder abgeholt und sahen uns wieder vier Häuser an, die uns alle nicht besonders ansprachen, immer noch unser Traumhaus im Hinterkopf. Wir hofften alle, dass es klappt. Gegen 5.00pm brachte uns Sebastian ins Hotel zurück und fuhr noch mal für gut eine Stunde zur Arbeit. Wir machten uns Abendbrot, es gab: fertigen Kartoffelbrei, Pilze aus der Dose und frische Lammkoteletts dazu ein Glas Rotwein. Unser erstes selbstgemachtes Essen schmeckte ganz gut.


Jana
Fleischklopfen ohne Fleischklopfer ;)

unsere ersten Tage in Wellington #04 - 24.10.10

Sonntag. Heute schliefen wir durch bis 7.00 Uhr. Es wird langsam besser. Nach dem Frühstück machten wir uns zu Fuß auf Erkundungstour durch die City. Wir spazierten am Hafen entlang bei schönem Wetter, aber sehr kaltem Wind.


Die Kiwis scheint der Wind nicht mehr zu stören, denn sie liefen überwiegend luftig und sommerlich angezogen rum. Am Hafen gibt es die Möglichkeit einen Helikopterrundflug zu machen, Kajaks oder Skateboards auszuleihen sowie frischen Fisch direkt vom Boot zu kaufen. Der Weg führte uns ins Te Papa, das neuseländische Nationalmuseum, wo es mehrere feste und wechselnde Ausstellungen gibt. An diesem Tag gab es eine grosse Aufklärungsaktion über verschiedene Katastrophen, z.B. Erdbeben und Tsunamis. Jeder Besucher erhielt eine Broschüre über den Notfall, was man auf jeden Fall zu Hause vorrätig haben sollte und wie man sich verhalten soll. Man konnte in ein Haus gehen, dort wurde dann ein Erdbeben simuliert. Erleben wollen wir das aber nicht unbedingt. Wir besichtigten außerdem noch eine Ausstellung über die Flora und Fauna des Landes.
Jana und der Riesen-Krake
Am Nachmittag trafen wir uns mit unseren Bekannten und fuhren mit ihnen in die Karaka Bay in ein anderes Cafe und gingen spazieren.
Das 'Scorch O Rama'


Peter Jacksons Haus


Gegen 6.00pm waren wir zurück und ich benutzte erstmalig die Waschmaschine, den Trockner und das Bügeleisen bei uns im Hotel.

Jana

unsere ersten Tage in Wellington #03 - 23.10.10

Die Zeitumstellung macht uns doch noch zu schaffen, wir sind nachts oft wach.
Samstag, Zeit für Erkundungen. Nach dem Frühstück kaufte Sebastian erst mal eine Simkarte fürs Handy, um erreichbar zu sein. Zunächst erkundeten wir einen großen Supermarkt gleich um die Ecke. Dann fuhren wir in die Tarakena Bay südlich von Wellington und unterhalb unseres Traumhauses.
Panorama der Tarakena Bay

Wir kraxelten über die Felsen, bewunderten die schöne Aussicht, die großen Wellen, Muscheln und Steine.



In dieser Bucht gibt es kleine Pinguine, die tagsüber im Meer unterwegs sind und nur nachts an Land kommen. Der Hunger trieb uns an den Lyall Beach in das Maranui-Cafe, wo wir bereits am Freitag mit Iria zum Lunch waren. Viele Surfer mit Neoprenanzügen waren im eiskalten Wasser bei 15°C Lufttemperatur.
Surfer am Lyall Bay

Anschließend fuhren wir in einen anderen Supermarkt Pak'nSave (=Aldi) und machten unseren WE-Einkauf. Zu Hause dann wurde die Simkarte in allen Telefonen getestet. Bei mir funktioniert es leider nicht, sodass ich wohl irgendwann ein neues Handy brauche. Zum Tagesausklang haben wir alle Wii gespielt.
Unser Mietwagen

Jana

unsere ersten Tage in Wellington #02 - 22.10.10

Sebastians erster Arbeitstag. 8.30 Uhr machte er sich ganz allein mit dem Auto auf den Weg durch den Großstadtdschungel, wie es aussah hat es gut geklappt, das Auto war noch ganz. Gegen 11.00 Uhr holte uns Sebastian ab und fuhr mit uns zu Weta, wo wir bereits von einer Mitarbeiterin erwartet wurden. Sie zeigte uns nun die ersten Häuser. Nach einer kurzen Mittagspause gingen die Hausbesichtigungen mit einer anderen Mitarbeiterin weiter. Gleich das erste Haus war unser Traumhaus: Meerblick, Garten, schöne grosse, helle Räume mit dicken Wänden und Doppelverglasung und Doppelgarage. Es folgtem an diesem Tag noch 6 Besichtigungen, aber keins der Haeuser war annähernd so toll. Am Ende wurde dem Vermieter unser Interesse für sein Haus mitgeteilt und wir mußten eine schriftliche Bewerbung abgeben. Aber wir wollten nicht voreilig sein und werden uns noch weitere Häuser anschauen.

Jana

Montag, 25. Oktober 2010

unsere ersten Tage in Wellington #01 - 21.10.10

Nach 12 Stunden Schlaf waren wir alle zwischen 6 u. 7 uhr wach. Nun wurde telefoniert und geskyped und nebenbei gefruehstueckt. Um 9.00am wurden wir vom Weta Mitarbeiter Iria (Ireia gesprochen) wieder abgeholt, um zur Bank und auf Sebastians Arbeit zu fahren. Wir eroeffneten fur uns alle ein Konto und beantragten Visa- bzw. EC-Karten. Anschliessend gings zu Sebastian auf Arbeit, wir wurden allen vorgestellt, der Arbeitsvertrag wurde durchgesprochen und wir äußerten unsere Wuensche und Vorstellungen ueber unser neues Zuhause. Danach hatte Sebastian seine erste Fahrstunde, es klappte ohne Probleme.
Wir aßen in einem tollen Cafe am Strand zu Mittag und fuhren dann zu Sebastians direkter Arbeitsstelle (the big house), eine herrliche grosse alte Villa. Auch dort wurden wir allen Mitarbeitern vorgestellt und er lernte seine neuen Arbeitsplatz kennen.
Ab 3.00pm waren wir auf uns allein gestellt, ab jetzt mußte Sebastian selbständig Auto fahren. Wir besuchten eine Freundin, die in der Nähe wohnt. Ca. 2 h blieben wir und hörten uns wichtige Tipps und Tricks zu Häusern und Autokauf an. Abends rauchte uns allen der Kopf vom vielen Englisch und den vielen neuen Eindrücken und Informationen.

Jana


Das 'Maranui' am Lyal Bay

Samstag, 23. Oktober 2010

Kommentare nun moeglich

Hab die Einstellungen fuer Kommentare geaendert so das man nun auch ohne Google Account etc., nur mit Name,  Kommentare erstellen kann.

Seb

Freitag, 22. Oktober 2010

Ankunft - Wellington

Nach weiteren 4 Stunden Flug von Sydney landeten wir gegen 15:30 Uhr lokaler Zeit (2:30 Uhr morgens dt. Zeit) am Ziel unserer Reise und unserer neuen Heimat fuer die naechsten Monate.

Das Wetter bei der Landung war fantastisch und wir hatten eine geniale Aussicht auf Wellington und seine Huegel.
Die Einreise-Modalitaeten verliefen reibungslos und ohne Probleme, man muss nur aufpassen, was man so einfuehrt ins Land. Alle tierischen/pflanzlichen Produkte, sowie Wanderschuhe etc, sollten angegeben werden, so dass die Bio-Security Leute es auf Gefaehrlichkeit fuer das Neuseelaendische Oekosystem checken koennen (Krankheitserreger, Parasiten, Pflanzen-Samen).
Eine Sache die mir bei der Einreise aufgefallen ist, dass  Maoris unter den Kontrolleuren und Zollbeamten waren. Das mag jetzt etwas komisch klingen, aber verglichen mit Australien, wo es eine aehnliche Situation mit den Ur-Einwohnern gibt, sind die Aborigines nicht annaehernd so gut integriert wie in Neuseeland.
Raus aus dem Sicherheitsbereich wurden wir von einem Weta-Mitarbeiter 'Iria' erwartet. Mit ihm haben wir unser Mietauto in Empfang genommen und er fuhr uns ins Hotel (City-Life) im Zentrum der Stadt.
Gleich nach der Ankunft, is Iria nochmal los um den Rest unserer Koffer vom Flughafen zu holen, alle 3 Koffer und Handgepaeckstuecke passten nicht in die erste Fuhre.
Kurz darauf sind wir noch zum naechsten Supermarkt um uns mit Nahrung fürs Frühstück einzudecken.
Am  Abend gabs noch eine grosse Demonstration von Filmschaffenden in NZ die für die Realisierung des Hobbits demonstrierten die mit einigen hundert Leuten und Transparenten an unserem Hotel vorbeigezogen ist, obs was bringt werden wir sehn ;).

Nach einer handvoll an Telefonaten mit der Heimat, sind wir gegen 7 Uhr abends alle im Bett verschwunden.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Zwischenstop - Sydney

Sydney empfing uns um 6.20 Uhr Ortszeit mit einem herrlichen Sonnenaufgang. Nach der Landung sahen wir uns erst mal im Flughafengebäude um und hatten einen schönen Blick auf die Skyline von Sydney.

Bei Victoria`s Secrets kauften wir Tinas Lieblingsparfüm bevor wir uns in die bequemen Ledersessel fallen ließen. Wir hatten noch Zeit bis es 8.00 Uhr zum Boarding nach Wellington weiterging. Bis dahin aßen wir unser (in Singapur) gekauftes Fleisch und die letzten Chips, da wir diese Sachen nicht in NZ einführen dürfen. 9.15 Uhr starteten wir auf unseren letzten Flug, von dem wir dann aber alle die Nase voll hatten vom Fliegen.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Zwischenstopp in Singapore



Wir sind nach 12 Stunden sicher in Singapore gelandet und haben nun 1 h Zeit uns etwas umzusehen, bevor es weiter nach Sydney geht. Bei 29 Grad Aussentemperatur und hoher Luftfeuchtigkeit haben wir uns schon den Kakteengarten angeschaut.


Meinen (Sebs) Lieblingsladen (Bee Cheng Hiang) mit bbq pork & chicken haben wir auch gefunden und uns etwas mariniertes Fleisch fuer die Weiterreise organisiert.


Nun gehts gleich weiter.

bis bald

Tina Jana & Seb

Montag, 18. Oktober 2010

Abschied - Rudolstadt

Am 18.10. war ein grosser und vorerst letzter Tag in Deutschland, einige Sachen waren noch zu erledigen: Koffer fertigmachen fuer die Fracht, letzte Ueberweisungen und nen Haufen Kleinkram.
Ab halb 4 gabs noch nen letztes Mittag-Essen bei meiner Ma (Salbei-Nudeln mit dem letzten Salbei aus unserem Garten) und ein leckeres Rote-Beete Kompott.
Derweil haben sich ca. 15 von Tinas Freunden Am Rosengraben getroffen, um Ihr auf -wiedersehen zu sagen.
Kurz nach vier gings los und Gregor fuhr uns alle (Jana, Tina, Seb &  Mama) nach Frankfurt, wo wir gegen  19:30 Uhr ankamen und gleich eingecheckt haben, fantastischerweise 5 kg Uebergepaeck, was gleich mal 180 Euro extra kostete, hmpf. In der Zwischenzeit ist auch mein Papa gekommen, um uns zu verabschieden.
Nach nem letzten Maces-Menü sind wir  22:30 Uhr durch die Passkontrollen und gegen 23:10 in den Flieger (Quantas, 747-400) gestiegen. Der Start war puenktlich und so hoben wir 23:50 in Richtung Singapur ab.
Ein letztes mal Emails checken