Samstag, 18. Juni 2011

eine erlebnisreiche Woche-Mittwoch,09.02.

Nach unserer großen Tour vom Vortag wollten wir es heute etwas gemütlicher angehen lassen. Wir blieben in Wellington und bestiegen den Mt. Victoria(196 m), der unmittelbar vor unserer Haustür liegt.
 
Eucalyptus Baeume

Es war ein herrlich sonniger Tag, sodass wir eine beeindruckende Aussicht genießen konnten. Oben angekommen bot sich uns eine 360°-Ansicht über ganz Wellington.

Platz eines ehemaligen Pā's
(Maori Siedlung/Festung)
Blick auf Hataitai,
... wer unser Haus findet bekommt nen Bienchen


Unter uns lag westlich die gesamte City und das Hafengelände, im Norden sahen wir Lower Hutt und Petone, östlich von uns sahen wir auf Hataitai, Miramar, Matiu & Somes Island sowie Eastbourne und im Süden sah man die Landebahn des Airports neben Lyall Bay sowie das Meer. Wir sahen ständig Flugzeuge starten und landen und Fähren kamen oder fuhren zur Südinsel.
Blick auf auf CBD (Central Business District) & Hafen

Die Legende besagt, dass der Wellingtoner Hafen ursprünglich ein Binnensee gewesen ist. Zwei große Seeungeheuer sollen darin gelebt haben und einer von ihnen hat eine Passage zum offenen Meer geschaffen und somit die Einfahrt zum Hafen. Das zweite Seeungeheuer, namens Whataitai, versuchte einen anderen Weg strandete und starb. Es wird angenommen, dass der Mount Victoria (Tangi-te keo) nach der Seele des Whataitai benannt wurde. Wir leben hier sozusagen auf den Überresten des Seeungeheuers mit dem heutigen Namen Hataitai.


 
Blick auf Flughafen & Lyall Bay


Südlich, in der Nähe der Aussichtsplattform befindet sich außerdem ein Denkmal für Richard Byrd. Er war Amerikaner und startete zahlreiche Antarktis-Expeditionen von seiner Basis in Neuseeland. Im Jahr 1929 überflog er erstmals den Südpol.
Denkmal für Richard Byrd

Weiter liefen wir zur nördlichsten Stelle zu einem weiteren Aussichts-und Erinnerungspunkt. Dort sahen wir die Büsten von Wellington und Whakefield, den Gründerfätern der Stadt. Auf einer sonnigen Bank machten wir Rast und genossen einfach die Aussicht und die Sonne.

Herr Wellington
Fam Kaestner

Danach machten wir uns auf den Rückweg durch den Wald, denn irgendwo in dieser Gegend haben sie damals für den ersten Teil der "Herr der Ringe"-Triologie gedreht. Vielleicht hatten wir ja Glück und fanden einen Hinweis. Tatsächlich kamen wir an einem Wegweiser vorbei, der den Hobbitweg anzeigte. Wir liefen den Weg zweimal entlang, wo der schwarze Reiter entlang ritt, fanden aber nicht das Hobbitversteck unter der großen Baumwurzel.


Etwas enttäuscht liefen wir zurück in Richtung Hataitai. Allerdings nicht auf direktem Weg, sondern über den Hataitai-Park. Darin befinden sich zwei Softball-Anlagen, mehrere Tennis-bzw. Netzballplätze und ein Velodrom(Radsportstätte). Auf den Tennisplätzen hatte Tina bis zu den Ferien jede Woche Tennisunterricht.
Im Hataitai-Village setzten wir uns noch in ein Cafe und tranken einen Eiskaffee.
Blick von Mt Victoria auf Petone, Matiu & Somes Island

Sonntag, 12. Juni 2011

eine erlebnisreiche Woche - Dienstag ,08.02.11

Für heute hatten wir unseren ersten größeren Ausflug geplant. Wir wollten zur südlichsten Spitze der Nordinsel, zum Cape Palliser.
Ein weiteres Highlight war die Jungfernfahrt mit dem Campervan für meinen Vater. Er sollte erstmals in seinem Leben linksfahren! Soweit ging alles gut, er war ein guter Schüler, bis auf das Rechtsabbiegen. Da hatte er so seine Probleme, da er nicht in die linke sondern in die rechte Fahrspur wollte. Aber mit der Zeit, es sollte eine Woche dauern, hatte er den Dreh raus. Anschließend konnten wir sie beruhigt auf große Fahrt schicken.
Zu dritt machten wir uns auf den Weg durch Lower Hutt, Upper Hut, durch das Rimutaka-Gebirge in Richtung Wairarapa-Region. Es war eine aufregende und beeindruckende Fahrt bergauf und bergab über kurvenreiche Serpentinenstraßen. Über Featherston gelangten wir auf der Weinstraße nach Martinborough, eine kleine gemütliche Stadt und ein riesiges Weinanbaugebiet.

Hier machten wir Rast in einem Kaffee und lernten ein deutsches Mädchen kennen, welches seit ca. 3 Monaten dort arbeitet. Sie wollte noch ein halbes Jahr in Neuseeland bleiben.
Nun fuhren wir noch ca. 1,5 Stunden durch das Wein-und Schafgebiet und später an der faszinierenden Palliser Bay entlang. Dieses Gebiet ist reich an Geschichte und Kultur der Maories.

Das letzte Fischerdorf vorm Cape Palliser heißt Ngawi, dort stehen sehr viele verschieden große Bulldozer an der Straße, welche die Fischerboote ins und aus dem Wasser ziehen. Wir stellten unser Auto irgendwann ab und da herrliches, sonniges Wetter war, liefen wir das letzte Stück bis zum Leuchturm. Die Straße führte immer am Meer entlang und es dauerte nicht lange bis wir die ersten Robben sahen.



Wir begannen sie zu zählen, aber es wurden immer mehr, sodass wir schon nach kurzer Zeit aufgaben. Überall lagen sie herum oder schwammen im Meer. Man konnte sie aus geringster Entfernung beobachten. Manchmal hatte man den Eindruck, dass sie extra für die Kamera posieren.

Dann war unser Ziel erreicht. Wir standen am Fuße des1897 erbauten Leuchturms. Mein Vater und ich stiegen die 250 Stufen hinauf und genossen die herrliche Aussicht, leider war es für meine Ma zu anstrengend und sie wartete unten auf uns.


Auf dem Rückweg zum Auto sammelten wir noch ein paar Muscheln am Strand und machten uns dann auf die dreistündige Heimfahrt. Es war ein herrlicher Tag.



Sonntag, 5. Juni 2011

eine erlebnisreiche Woche - Montag, 07.02.11

- Dauerregen-
Nach dem Frühstück fuhr ich Tina zur Schule und meine Eltern ins Te Papa. Gegen 1.00pm wollte ich nachkommen, da ich vorher noch telefonieren wollte. Kurz nach 1.00pm wurde ich schon vorm Eingang von meinen Eltern erwartet.
Erstaunlicherweise waren sie schon mit der kompletten Besichtigung fertig, was mich bei der Größe des Museums doch sehr verwunderte. Nun mußte ich erstmal einen neuen Plan machen für den weiteren Tagesverlauf.

Wir riefen Sebastian an und verabredeten uns zum Mittagessen. In Miramar gingen wir in ein thailändisches Restaurant, wo wir lecker schlemmerten. Anschließend brachten wir Sebastian zurück zur Arbeit und besuchten den Weta Cave gegenüber. Dort sahen wir uns den 20-minütigen Film über die Arbeit von Weta- Workshop und Weta-Digital an, war schon sehr beeindruckend, auch wenn wir nicht alles verstanden haben.
Nachdem wir Tina von der Schule abgeholt hatten, gab es zu Hause Kaffee und eine verspätete Mittagsruhe für die Eltern.