Sonntag, 12. Juni 2011

eine erlebnisreiche Woche - Dienstag ,08.02.11

Für heute hatten wir unseren ersten größeren Ausflug geplant. Wir wollten zur südlichsten Spitze der Nordinsel, zum Cape Palliser.
Ein weiteres Highlight war die Jungfernfahrt mit dem Campervan für meinen Vater. Er sollte erstmals in seinem Leben linksfahren! Soweit ging alles gut, er war ein guter Schüler, bis auf das Rechtsabbiegen. Da hatte er so seine Probleme, da er nicht in die linke sondern in die rechte Fahrspur wollte. Aber mit der Zeit, es sollte eine Woche dauern, hatte er den Dreh raus. Anschließend konnten wir sie beruhigt auf große Fahrt schicken.
Zu dritt machten wir uns auf den Weg durch Lower Hutt, Upper Hut, durch das Rimutaka-Gebirge in Richtung Wairarapa-Region. Es war eine aufregende und beeindruckende Fahrt bergauf und bergab über kurvenreiche Serpentinenstraßen. Über Featherston gelangten wir auf der Weinstraße nach Martinborough, eine kleine gemütliche Stadt und ein riesiges Weinanbaugebiet.

Hier machten wir Rast in einem Kaffee und lernten ein deutsches Mädchen kennen, welches seit ca. 3 Monaten dort arbeitet. Sie wollte noch ein halbes Jahr in Neuseeland bleiben.
Nun fuhren wir noch ca. 1,5 Stunden durch das Wein-und Schafgebiet und später an der faszinierenden Palliser Bay entlang. Dieses Gebiet ist reich an Geschichte und Kultur der Maories.

Das letzte Fischerdorf vorm Cape Palliser heißt Ngawi, dort stehen sehr viele verschieden große Bulldozer an der Straße, welche die Fischerboote ins und aus dem Wasser ziehen. Wir stellten unser Auto irgendwann ab und da herrliches, sonniges Wetter war, liefen wir das letzte Stück bis zum Leuchturm. Die Straße führte immer am Meer entlang und es dauerte nicht lange bis wir die ersten Robben sahen.



Wir begannen sie zu zählen, aber es wurden immer mehr, sodass wir schon nach kurzer Zeit aufgaben. Überall lagen sie herum oder schwammen im Meer. Man konnte sie aus geringster Entfernung beobachten. Manchmal hatte man den Eindruck, dass sie extra für die Kamera posieren.

Dann war unser Ziel erreicht. Wir standen am Fuße des1897 erbauten Leuchturms. Mein Vater und ich stiegen die 250 Stufen hinauf und genossen die herrliche Aussicht, leider war es für meine Ma zu anstrengend und sie wartete unten auf uns.


Auf dem Rückweg zum Auto sammelten wir noch ein paar Muscheln am Strand und machten uns dann auf die dreistündige Heimfahrt. Es war ein herrlicher Tag.



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