Dienstag, der 22.02. war mein erster Schultag an der Wellington High School. Ich war wahnsinnig aufgeregt, als mich mein Vater im strömenden Regen zur Schule fuhr. Meine ersten zwei Stunden war ein Hör-und Sprechkurs,welcher allerdings viel zu schwierig für mich war. Das bemerkte auch meine Lehrerin und nach dem Unterricht schickte sie mich ins Office, dass ich mich in einen leichteren Kurs ummelde. Na, das ging ja gut los! Mein Vater holte mich wieder ab und ich erzählte meinen Eltern, was passiert war. Abends startete dann mein nächster Kurs, der zweimal die Woche für ebenfalls zwei Stunden stattfand. In der ersten Stunde wurde gleich ein Test geschrieben, wo ich nicht wirklich viel wusste. Robyn, die Frau aus dem Office, hatte mich gleich nach unserem Gespräch bei der Anmeldung in Level 3 eingestuft, was meiner Meinung nach viel zu hoch war. Sie war der Meinung, dass ich eine Herausforderung brauche und Level 2 zu einfach für mich sei. Naja, nach dem Test jedenfalls war ich da anderer Meinung. Ich habe den Test glaube ich gerade so bestanden, da mich die Lehrerin anschliessend zu sich rief und ein Gespräch mit mir begann, um zu sehen wie ich sie verstehe und antworte. Sie meinte dann zu mir, ich sollte es ersteinmal versuchen, könnte aber jeder Zeit in Level 2 wechseln. Aber ich habe mich durchgebissen und den Kurs erfolgreich absolviert.
Meine Eltern haben an diesem Tag ihre Koffer gepackt, es war ihr letzter Tag. Am Mittwoch mussten wir gegen 3.30am aufstehen, um die Eltern zum Flughafen zu bringen. Ihr Flieger ging 6.10am und dann hatten sie zwischendurch in Sydney 8 Stunden Aufenthalt bevor es weiterging. Die Urlaubswochen waren wieder mal wie im Flug vergangen.
Direkt vom Flughafen setzte ich Sebastian bei seiner Arbeit ab. Ich fuhr heim und huschte noch mal für ein paar Stunden ins Bett. Mein heutiger Grammatikkurs begann 9.30am wieder für zwei Stunden. Auch nach diesem Unterricht, dachte ich, dass schaffe ich nie, viel zu schwer!
Montag, 21. November 2011
Sonntag, 20. November 2011
Wiedersehen mit den Eltern
Nachdem nun meine Ellis eine Woche die Nordinsel erkundet hatten, trafen wir uns am Samstag, den 19.02. in Paraparaumu im Lindale-Motorpark. Wir hatten eine Übernachtung gebucht, um am nächsten Tag der berühmten Vogelinsel Kapiti Island einen Besuch abzustatten. Auch diesen Ausflug hatten wir bereits im Voraus gebucht, ebenso die Überfahrt mit dem Boot.
Gegen 2.00pm trafen wir ein und wurden schon von meinen Eltern erwartet. Wir fuhren in den Ort, um alles für den nächsten Morgen auszukundschaften. Nachdem wir die Ablegestelle der Boote gefunden hatten( an der Stelle war gerade eine Fischauktion im Gange ), suchten wir uns ein nettes Cafe. Anschließend machten wir noch einen ausgiebigen Strandspaziergang mit Muschelsuche und abschließend sprangen mein Pa, Sebastian und ich ins Meer.
Vom Strand aus konnten wir Kapiti Island sehen und waren gespannt auf den nächsten Tag. Als wir das Wasser verlassen wollten, sahen wir, dass sich ein Seevogel, ein Shag(Kormoran) in einem Fischernetz verfangen hatte. Ein Einheimischer hatte es auch bemerkt und ging gemeinsam mit uns an diese Stelle, um den Shag zu befreien. Es war nicht einfach, denn er hackte mit seinem scharfen Schnabel nach uns. Mein Pa ergriff ihn von hintem am Hals und hatte ihn so fest im Griff, sodass der andere Mann und ich seine Flügel und Füße befreien konnten. Endlich war er wieder frei. Wir fühlten uns richtig gut nach unserer Heldentat.
Vom Strand zurück hatten wir Hunger, es war Zeit fürs Dinner und so begaben wir uns auf die Suche nach einem Restaurant. Wir hatten gut gewählt, denn das Essen war ausgezeichnet. Satt und zufrieden ging es in den Lindale-Motorpark zurück und da es ein milder Sommerabend war, saßen wir noch bei einem Becher Rotwein unter dem Sternenhimmel und die Eltern erzählten von ihren Erlebnissen der vergangenen Woche.
Am nächsten Tag gab es sehr zeitig Frühstück, da wir gegen 8.30am den Motorpark verlassen mußten, um rechtzeitig am Boot zu sein. Es sollte um 9.00am losgehen. Unsere Anmeldungen wurden überprüft, danach gab es Taschenkontrollen, um nicht aus versehen Tiere auf die Insel zu bringen und dann stiegen wir an Land inns Boot ein. Als wir vollzählig waren, wurde das Boot mit einem Traktor ins Wasser gezogen bzw. geschoben.
Die Überfahrt dauerte nicht lange und uns erwartete eine herrlich grüne Insel. Diese Insel wurde von allen natürlichen Feinden der Vögel, z.B. von Mardern, Igeln und Possums befreit und so konnte sich beispielsweise der Kiwi erholen und sich wieder vermehren. Auch andere Laufvögel leben dort jetzt ungestört.
Zu Beginn trafen sich alle Besucher zu einer kurzen Einweisung am Informationsstand, anschließend hatten wir bis 2.30pm Zeit, die Insel zu erkunden. Die erste Wekas begrüßten uns.
Über den Tig-Track Wanderweg ging es durch eine herrliche Vogel-und Pflanzenwelt ständig bergauf zum höchsten Punkt der Insel.
Der Aussichtsunkt war 571 m hoch und wir hatten eine super Aussicht um die Insel. Hier machten wir Rast und machten ein Picknick, bevor wir den einfacheren Wilkinson-Track zurück zur Küste gingen.
Dort wurden wir von einem Kaka begrüßt. Er war sehr neugierig und flog von Schulter zu Schulter und versuchte die Reißverschlüsse der Rucksäcke zu öffnen.
Hier noch ein paar Beispiele von Vögeln, die wir gesehen und gehört haben.
Da wir noch Zeit bis zum Ablegen hatten, sprangen Sebastian, Tina und ich noch schnell ins kühle Nass. Nach dem Marsch war das herrlich erfrischend.
Gegen 3.00pm waren wir wieder auf dem Festland, tranken noch einen Kaffee und dann ging es Richtung Upper Hut, um mein ersteigertes Fahrrad abzuholen. Der Weg dahin führte uns durch den Akatarawa Forest auf einer sehr schmalen, kurvenreichen Strasse ans Ziel.
Zurück daheim kauften wir noch fürs Abendbrot ein und dann gab es Salat und Gegrilltes.
Gegen 2.00pm trafen wir ein und wurden schon von meinen Eltern erwartet. Wir fuhren in den Ort, um alles für den nächsten Morgen auszukundschaften. Nachdem wir die Ablegestelle der Boote gefunden hatten( an der Stelle war gerade eine Fischauktion im Gange ), suchten wir uns ein nettes Cafe. Anschließend machten wir noch einen ausgiebigen Strandspaziergang mit Muschelsuche und abschließend sprangen mein Pa, Sebastian und ich ins Meer.
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Vom Strand aus konnten wir Kapiti Island sehen und waren gespannt auf den nächsten Tag. Als wir das Wasser verlassen wollten, sahen wir, dass sich ein Seevogel, ein Shag(Kormoran) in einem Fischernetz verfangen hatte. Ein Einheimischer hatte es auch bemerkt und ging gemeinsam mit uns an diese Stelle, um den Shag zu befreien. Es war nicht einfach, denn er hackte mit seinem scharfen Schnabel nach uns. Mein Pa ergriff ihn von hintem am Hals und hatte ihn so fest im Griff, sodass der andere Mann und ich seine Flügel und Füße befreien konnten. Endlich war er wieder frei. Wir fühlten uns richtig gut nach unserer Heldentat.
Vom Strand zurück hatten wir Hunger, es war Zeit fürs Dinner und so begaben wir uns auf die Suche nach einem Restaurant. Wir hatten gut gewählt, denn das Essen war ausgezeichnet. Satt und zufrieden ging es in den Lindale-Motorpark zurück und da es ein milder Sommerabend war, saßen wir noch bei einem Becher Rotwein unter dem Sternenhimmel und die Eltern erzählten von ihren Erlebnissen der vergangenen Woche.
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Am nächsten Tag gab es sehr zeitig Frühstück, da wir gegen 8.30am den Motorpark verlassen mußten, um rechtzeitig am Boot zu sein. Es sollte um 9.00am losgehen. Unsere Anmeldungen wurden überprüft, danach gab es Taschenkontrollen, um nicht aus versehen Tiere auf die Insel zu bringen und dann stiegen wir an Land inns Boot ein. Als wir vollzählig waren, wurde das Boot mit einem Traktor ins Wasser gezogen bzw. geschoben.
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Die Überfahrt dauerte nicht lange und uns erwartete eine herrlich grüne Insel. Diese Insel wurde von allen natürlichen Feinden der Vögel, z.B. von Mardern, Igeln und Possums befreit und so konnte sich beispielsweise der Kiwi erholen und sich wieder vermehren. Auch andere Laufvögel leben dort jetzt ungestört.
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Über den Tig-Track Wanderweg ging es durch eine herrliche Vogel-und Pflanzenwelt ständig bergauf zum höchsten Punkt der Insel.
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Der Aussichtsunkt war 571 m hoch und wir hatten eine super Aussicht um die Insel. Hier machten wir Rast und machten ein Picknick, bevor wir den einfacheren Wilkinson-Track zurück zur Küste gingen.
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Dort wurden wir von einem Kaka begrüßt. Er war sehr neugierig und flog von Schulter zu Schulter und versuchte die Reißverschlüsse der Rucksäcke zu öffnen.
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Hier noch ein paar Beispiele von Vögeln, die wir gesehen und gehört haben.
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Da wir noch Zeit bis zum Ablegen hatten, sprangen Sebastian, Tina und ich noch schnell ins kühle Nass. Nach dem Marsch war das herrlich erfrischend.
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Gegen 3.00pm waren wir wieder auf dem Festland, tranken noch einen Kaffee und dann ging es Richtung Upper Hut, um mein ersteigertes Fahrrad abzuholen. Der Weg dahin führte uns durch den Akatarawa Forest auf einer sehr schmalen, kurvenreichen Strasse ans Ziel.
Zurück daheim kauften wir noch fürs Abendbrot ein und dann gab es Salat und Gegrilltes.
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