Sonntag, 15. Mai 2011

Ankunft der nächsten Gäste

Pünktlich um 2.00pm landete das Flugzeug mit meinen Eltern. Diesmal erwartete ich unsere Gäste allein, da Tina in der Schule und Sebastian auf Arbeit war. Endlich kamen sie um die Ecke und erzählten mir gleich ganz aufgeregt, daß sie gerade " gefilzt" worden sind, es aber keine Beanstandungen gab. Wahrscheinlich sahen sie zu unauffällig aus, sodass sie schon wieder auffällig waren. Ansonsten verlief der Flug gut und alles hatte geklappt.

Zunächst fuhren wir heim, luden die Koffer aus und machten eine Haus-und Gartenführung, bevor wir Tina dann von der Schule abholten.
Nachdem wir Kaffee getrunken hatten, fuhren wir noch etwas am Wasser entlang zur Scorching Bay.
Nach dem gemeinsamen Dinner und einem Glas Wein bzw. einem Glas Whisky gingen die Eltern müde ins Bett.



Am nächsten Tag war Samstag und alle waren zu Hause, sodass wir gemütlich frühstückten und uns gegen 11.30am auf den Weg in die City machten. Leider hatten wir kein Glück mit dem Wetter, es war windig( wie eigentlich immer hier ) und es nieselte den ganzen Tag. Davon ließen wir uns aber die Laune nicht verderben und machten einen ausgedehnten Spaziergang über die bekanntesten Einkaufsstrassen, z.B. Lambton Quay und Cuba Street, liefen durchs Regierungsviertel am Parlamentsgebäude und dem bekannten "Bienenkorb" vorbei, besuchten auf der The Terrasse eine katholische Kirche und beendeten unseren Rundgang an der Waterfront.
Überall in der Stadt liefen uns kostümierte Menschen über den Weg, meißt in größeren Gruppen. Wir wunderten uns, da wir nicht wußten, was los war. Von Fasching oder Karneval war auch nirgends die Rede. Zwischendurch kehrten wir ein und meine Eltern probierten erstmals neuseeländisches Bier bzw. einen superleckeren Kaffee.

Zurück daheim legten wir eine Ruhepause ein und wir recherchierten erstmal im Internet was hier los war. Dieses Wochenende fand der Rugby- Worldcup ( sevens ) in Wellington statt. Die vielen kostümierten Gruppen sind sozusagen Cheerleader der Rugby-Manschaft. Die Besten werden dann gekürt und erhalten ein Preisgeld. Gemütlich ließen wir den Abend ausklingen.

Auch der Sonntag war grau und diesig, trotzdem machten wir uns auf den Weg zum Otari Wiltons Bush, eine Art botanischer Garten mit ausschließlich einheimischen Pflanzen.Diese einzigartige Anlage Heiligtum und Waldreservat besteht aus 100 Hektar einheimischer Wald und fünf Hektar Pflanzensammlungen. Einige der ältesten Bäume Wellington sind hier, einschließlich einer 800-jährigen Rimu.


Anschließend fuhren wir nach Miramar und zeigten Sebastians Arbeitsstelle. Wir fuhren immer weiter am Wasser entlang und gelangten so wieder in die Stadt. Da das Wetter nicht so toll war besuchten wir das Museum Te Papa. Es wurde von 1994-98 erdbebensicher erbaut und hat eine Ausstellungsfläche von 36 000 qm. Nachdem wir die erste von sechs Ebenen geschafft hatten, tranken wir im Cafe einen leckeren Moccachino. Danach liefen wir in Richtung Waterfront. Dort beobachteten wir, wie die Weltumsegler ( vier Schiffe ) ausliefen. Sie hatten die letzten zwei Wochen hier geankert.
Unser Ziel war die Sea Shepherd zu sehen. Hier ein Ausschnitt aus Wikipedia, für alle, die es interessiert:
Die Sea Shepherd Conservation Society, kurz Sea Shepherd (dt. Meereshirte), ist eine militante[1][2] Umweltschutzorganisation mit Sitz in Friday Harbor im US-Bundesstaat Washington, die sich besonders dem Schutz der Meere und dem Kampf gegen den Walfang, die Robbenjagd sowie gegen unverhältnismäßige Fischerei verschrieben hat. Sea Shepherd ist eine Stiftung und finanziert sich durch Spenden.[3] Sie ist eine Non-Profit-Organisation nach § 501(c)(3) des US-amerikanischen Einkommensteuergesetzes.
Die Stiftung wurde 1977 von Paul Watson gegründet, einem der ersten Mitglieder von Greenpeace.
Die Organisation führt in internationalen Gewässern Aktionen gegen Walfänger, Robbenjäger und japanische Delfinfänger durch und beruft sich dabei unter anderem auf die United Nations World Charter for Nature.[4] Nach eigener Auffassung übernimmt sie dabei die Strafverfolgung auf hoher See, die von den eigentlich zuständigen Regierungen nicht wahrgenommen werde. Die Sea Shepherd Conservation Society legt Wert auf die Feststellung, dass bei keiner ihrer Aktionen Gewalt gegen Menschen eingesetzt wurde oder wird.

Dieses berühmte Schiff wollten wir mal aus der Nähe betrachten. Es lag für einen Tag vor Anker, um Vorräte einzukaufen und Spenden zu sammeln. Danach fuhren wir ins Fishermans Table Restaurant zum Abendbrot. Der Sonntagabend klang mit einem Fotoabend aus. Wir berichteten anhand unserer Bilder über unsere bisherigen Erlebnisse hier.