Nach unserer großen Tour vom Vortag wollten wir es heute etwas gemütlicher angehen lassen. Wir blieben in Wellington und bestiegen den Mt. Victoria(196 m), der unmittelbar vor unserer Haustür liegt.
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| Eucalyptus Baeume |
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Es war ein herrlich sonniger Tag, sodass wir eine beeindruckende Aussicht genießen konnten. Oben angekommen bot sich uns eine 360°-Ansicht über ganz Wellington.
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Platz eines ehemaligen Pā's
(Maori Siedlung/Festung) |
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Blick auf Hataitai,
... wer unser Haus findet bekommt nen Bienchen |
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Unter uns lag westlich die gesamte City und das Hafengelände, im Norden sahen wir Lower Hutt und Petone, östlich von uns sahen wir auf Hataitai, Miramar, Matiu & Somes Island sowie Eastbourne und im Süden sah man die Landebahn des Airports neben Lyall Bay sowie das Meer. Wir sahen ständig Flugzeuge starten und landen und Fähren kamen oder fuhren zur Südinsel.
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| Blick auf auf CBD (Central Business District) & Hafen |
Die Legende besagt, dass der Wellingtoner Hafen ursprünglich ein Binnensee gewesen ist. Zwei große Seeungeheuer sollen darin gelebt haben und einer von ihnen hat eine Passage zum offenen Meer geschaffen und somit die Einfahrt zum Hafen. Das zweite Seeungeheuer, namens Whataitai, versuchte einen anderen Weg strandete und starb. Es wird angenommen, dass der Mount Victoria (Tangi-te keo) nach der Seele des Whataitai benannt wurde. Wir leben hier sozusagen auf den Überresten des Seeungeheuers mit dem heutigen Namen Hataitai.
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| Blick auf Flughafen & Lyall Bay |
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Südlich, in der Nähe der Aussichtsplattform befindet sich außerdem ein Denkmal für Richard Byrd. Er war Amerikaner und startete zahlreiche Antarktis-Expeditionen von seiner Basis in Neuseeland. Im Jahr 1929 überflog er erstmals den Südpol.
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| Denkmal für Richard Byrd |
Weiter liefen wir zur nördlichsten Stelle zu einem weiteren Aussichts-und Erinnerungspunkt. Dort sahen wir die Büsten von Wellington und Whakefield, den Gründerfätern der Stadt. Auf einer sonnigen Bank machten wir Rast und genossen einfach die Aussicht und die Sonne.
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| Herr Wellington |
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| Fam Kaestner |
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Danach machten wir uns auf den Rückweg durch den Wald, denn irgendwo in dieser Gegend haben sie damals für den ersten Teil der "Herr der Ringe"-Triologie gedreht. Vielleicht hatten wir ja Glück und fanden einen Hinweis. Tatsächlich kamen wir an einem Wegweiser vorbei, der den Hobbitweg anzeigte. Wir liefen den Weg zweimal entlang, wo der schwarze Reiter entlang ritt, fanden aber nicht das Hobbitversteck unter der großen Baumwurzel.
Etwas enttäuscht liefen wir zurück in Richtung Hataitai. Allerdings nicht auf direktem Weg, sondern über den Hataitai-Park. Darin befinden sich zwei Softball-Anlagen, mehrere Tennis-bzw. Netzballplätze und ein Velodrom(Radsportstätte). Auf den Tennisplätzen hatte Tina bis zu den Ferien jede Woche Tennisunterricht.
Im Hataitai-Village setzten wir uns noch in ein Cafe und tranken einen Eiskaffee.
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| Blick von Mt Victoria auf Petone, Matiu & Somes Island |
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