Mittwoch, 17. November 2010

Ein eigenes Fahrrad

Letzten Sonntag machten wir uns gegen Mittag auf den Weg nach Waikanae, ca. 70 km nördlich von Wellington, um Sebastians ersteigertes Rennrad abzuholen. Ich fuhr hinwährts und Sebastian dann zurück. Es war unsere erste Bekanntschaft mit der hiesigen Autobahn, max. Fahrgeschwindigkeit 100 km/h. So konnten wir die herrliche Landschaft genießen, welche uns teilweise an Österreich erinnerte. Hohe grüne Berge mit vielen Schafen, die überall verteilt waren und vereinzelten "Almhütten". Andererseits sind wir direkt am Meer entlang gefahren und konnten die riesigen Wellen bestaunen.



Nach 1.5 Stunden hatten wir unser Ziel erreicht und konnten das Rad in Empfang nehmen. Da wir nicht gleich wieder heim wollten, fuhren wir Richtung Strand. Hier unternahmen wir noch einen sehr schönen Spaziergang am Meer.

Krabbenpanzer

Hier gab es wieder total andere Muscheln als in Wellington, davon nahmen wir uns natürlich auch wieder schöne Stücke mit nach Hause. Diesmal sind wir alle barfuss durch den Sand und das Wasser gelaufen.



Es war nur eigenartig, dass in den hinterlassenen Fußspuren immer ein violetter Film sichtbar war. Sebastian meinte, dass es wie Öl aussieht. Das konnten wir uns aber nicht erklären, bis ich dann irgendwann dachte, ich sei in Hundekot getreten. Als ich dann meinen Fuß reinigen wollte, merkte ich wie schmierig und ölig-stinkend alles war. Es war total eklig und roch nach Benzin. Das vermießte uns natürlich den Ausflug und wir machten uns auf den Heimweg. Da wir alle Hunger hatten, fuhren wir erstmal zu Subway, um uns vorallem die stinkenden Hände zu waschen und dann mit einem leckeren Sandwich zu stärken.



Daheim angekommen, machte Sebastian erstmal eine Probefahrt mit seiner neuen Errungenschaft. Er holte seinen Helm, der hier Pflicht ist, und radelte trotz schlechten Wetters mal zu seiner Arbeitsstelle und zurück. Er war in ca. 15 min dort und brauchte für den Rückweg ca 10 min mehr wegen der Berge.

Jetzt fehlt nur noch die Figur zum Rad :)
Jana & Seb

2 Kommentare:

  1. also ich sehe keinen helm oder ist der kopf so wuchtig, dass man den helm nicht sieht? ;-)

    tolle bilder übrigens!!

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  2. Also Tobias, daß war Sebastians allererste Runde mit dem Rad, nachdem es aus dem Auto ausgeladen und zusammengebaut war. Später dann zog er dann komplett ausgestattet, mit Jacke und Helm, los zur Arbeit und zurück.

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