Samstag, 8. September 2012

Rückblick April 2012


Es folgten 5 Wochen Ferien!

Am Montag, dem 02. April feierte Yesim ihren runden Geburtstag noch einmal und lud all unsere Freunde ein. Wir hatten herrliches Wetter und konnten die Superaussicht mit Blick auf die Südinsel genießen. Es war wieder ein sehr schönes Treffen.



 Den Nachmittag nutzte ich zum Holzhacken und abends war wieder Zirkeltraining. Heute kam Sebastian das erste Mal mit und war danach ganz schön k.o., aber er wollte nächste Woche wieder mit.
Dienstag habe ich dann das letzte Holz gehackt und war stolz auf meine Leistung, 4m3 geschafft zu haben. Nun konnte der Winter kommen.



Von Mittwoch bis Karfreitag zog Larisa und Familie bei uns ein. Wir hatten ihnen Hilfe angeboten, da ihr Mietvertrag am 04.04. ausgelaufen war, sie aber erst am 06.04. für einen Monat nach Hause in die Ukraine flogen. Sie hatten unser Angebot dankend angenommen. Wir verlebten ein paar schöne Tage zusammen.
Karfreitag musste Sebastian den ganzen Tag arbeiten, aber dafür hatte er das ganze Osterwochenende, einschließlich Ostermontag, frei.
Alle kommenden Tage hatten wir herrlich sonniges Wetter, sodass wir jeden Tag etwas anderes unternehmen konnten.



Am Samstag machten wir zum ersten Mal eine ausgiebige Fahrradtour um Wellington und kehrten zum Abschluss noch ins Maranui Cafe ein. Abends sind wir noch ins Kino und anschließend Abendbrot essen gegangen.


Ostersonntag haben wir eine 6 stündige Wanderung durch den Rimutaka Forest gemacht. Wir machten die gleiche Tour, die ich vor einem Jahr mit meinen Eltern gemacht hatte. Da Ostern und herrliches Wetter war, trafen wir viele Wanderer und Familien, die mit großen Rucksäcken für mehrere Tage unterwegs waren und in Hutts übernachteten. Irgendwann wollten wir das auch mal machen. Abends fielen wir völlig erschöpft aufs Sofa und guckten in die Röhre.

 



Fuer noch mehr Fotos aus dem Rimutaka geht es [Hier zur Galerie]


Auch Ostermontag war Superwetter. Nachdem wir ausgeschlafen und gefrühstückt hatten, fuhren wir shoppen. Ja richtig gelesen, wir waren einkaufen und das an einem Feiertag. Da haben hier in NZ trotzdem alle Geschäfte auf. Wir kauften uns preisreduzierte Squash-Schläger, da wir uns immer welche ausleihen mußten, wenn wir gespielt haben. Wieder zu Hause, machten wir es uns im sonnigen Garten gemütlich. Abends gab es dann gegrilltes Huhn auf Bierbüchse, lecker.




Die Woche vom 10.04. bis 14.04. verlief ruhig und es passierte nichts besonderes.
Am Sonntag machten wir unsere Wanderung im Akatarawa Forest, von der wir euch schon in einem vorherigen Eintrag berichtet haben. [Zur Galerie]

New Zealand Praying Mantis bei uns am Haus
Am 16.04. sind wir abends wieder beim Zirkeltraining gewesen und unsere Kondition wird immer besser.
Dienstag besuchte ich ein Seminar, indem es um Vorstellungsgespräche ging. Es war sehr hilfreich und interessant.
In Sebastians Mittagspause haben wir am Mittwoch einen Crosstrainer gekauft, den wir dann am Samstag abgeholt haben. Nun konnten die häuslichen Aktivitäten beginnen. Mittwochabend dann haben wir erstmals unsere neuen Squash- Schläger ausprobiert und uns eine Stunde ausgepowert.
Samstagabend waren wir das erste Mal zusammen mit Maurers, unseren deutschen Freunden, im Wellingtoner Westpack-Stadium zu einem Live-Rugby-Spiel. Es spielten Wellington gegen Christchurch, letztere gewannen haushoch. Es war eine gute Atmosphäre im Stadium, die mich völlig mitriß und mich mitfiebern ließ. Das wollten wir unbedingt noch mal wiederholen. Leider hatte ich unseren Fotoapparat vergessen, um Bilder von diesem Event zu machen. Nach dem Spiel fuhren wir zurück in die City, um noch ins Hooch (Bar) zu gehen und unseren Abend ausklingen zu lassen.
Der Sonntag verlief ruhig im heimischen Garten mit viel Sonnenschein und abends skypten wir, wie jeden Sonntagabend, mit unseren Großeltern, Tina und anderen Familienmitgliedern.








Diese Woche überschlugen sich die Ereignisse.
Am Montag, dem 23.04. hatte ich meinen ersten Arbeitstag in NZ. Ich arbeitete jetzt drei Tage die Woche für drei Stunden in einem kleinen Altersheim als Volunteer (Praktikant). Ich bekomme also für meine Arbeit kein Geld, aber ich kann in meiner späteren Jobsuche neuseeländische Arbeitserfahrung vorweisen, was sehr wichtig ist. Meine Aufgaben umfassten hauptsächlich Fenster und Räume putzen, weniger die Arbeit mit den Bewohnern. Das störte mich aber garnicht. Ich war froh, endlich wieder etwas zu tun zu haben und mal wieder etwas mit meinen Händen zu arbeiten. Ich fühlte mich gut und war nach getaner Arbeit zufrieden. Der Tag endete mit unserem Sport.
Einen Tag später erfuhr ich von meinem Sohn, dass meine Tochter im Krankenhaus lag und es ihr nicht gut ging. Ich war fix und fertig, lief rum wie Falschgeld und wußte nicht, was ich machen sollte. Nachdem ich Sebastian informiert hatte, nahm er sich sofort frei von Arbeit und kam nach Hause. Er buchte mir sofort einen Flug für den nächsten Tag und packte mit mir zusammen mein Gepäck. Ich konnte es nicht fassen, dass ich den nächsten Tag allein nach Deutschland fliegen sollte. Ich war von allem völlig überrumpelt und wußte nicht, wie mir geschieht. Gut, dass Sebastian hinter mir stand und mich mit allen Mitteln unterstützte. Den Rest des Tages war ich wie ferngesteuert.
Am 25.04. brachte mich Sebastian zum Flughafen, wir tranken noch einen Kaffee bevor mein Flugzeug  6.40am Richtung Sydney startete. Ich war wahnsinnig aufgeregt, das erste Mal so weit allein fliegen! In Sydney hatte ich 6 Stunden Aufenthalt, dann ging es weiter über Abu Dhabi nach Frankfurt. Ich glaube, ich war 36 Stunden unterwegs. 
Wir landeten am 26.04. um 7.30am mit Verspätung und dann musste ich noch ewig auf mein Gepäck warten, sodass ich meinen Zug verpasste. Zum Glück fuhr eine Stunde später der Nächste, so hatte ich erstmal Zeit für einen Kaffee. Nach drei Stunden Bahnfahrt wurde ich von meiner Schwiegermama in Erfurt abgeholt. Wir lagen uns glücklich in den Armen, auch wenn der Anlass nicht so schön war. Lustigerweise fuhren hier alle Autos auf der falschen Strassenseite, was mich schon sehr verwirrte. Unglaublich, wie schnell man sich an den Linksverkehr gewöhnt.
Daheim gab es erst mal Frühstück. Mittag fuhr ich mit Gregor nach Saalfeld, um Tina aus dem Krankenhaus abzuholen. Sie wartete schon sehnsüchtig auf mich und wir lagen uns glücklich in den Armen. Nach dem Arztgespräch durfte ich sie mit heim nehmen. Sie sollte noch zwei Wochen zu Hause bleiben, so hatten wir viel Zeit zusammen. Abends haben wir gegrillt und es gab Thüringer Bratwurst, hmmm...lecker. Danach fuhr uns Elke (meine Schwiegermama) zu Tina nach Hause und ich fiel völlig erschöpft ins Bett und schlief.




Freitag machten wir uns einen schönen Tag und ich genoss das herrliche Wetter. Ich kam ja aus dem nasskalten, neuseeländischen Winter. Den Nachmittag und Abend waren wir bei Sebastians Eltern. Zwischendurch gab mir mein Schwiegervater Fahrunterricht, man muss sich doch wieder umstellen. Da ich kein Auto mehr hatte, waren Tina und ich die meiste Zeit mit den Fahrrädern unterwegs.
Meine Eltern wussten noch nicht, dass ich in Deutschland war, da sie in Urlaub waren. Die Überraschung war groß, als sie am Sonntag zurück kamen.
Das Wochenende war herrliches Wetter. So verbrachten wir viel Zeit draußen. Sonntagabend haben wir uns mit Freunden im Kartoffelhaus getroffen. Es war für alle eine große Überraschung, mich zu sehen.




Am 30.04. haben Tina und ich verschiedene Wege in der Stadt erledigt. Anschließend waren wir in Saalfeld zum Shoppen.


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