Zu Hause dann machten wir uns an die Arbeit. Sebastian schrubbte unseren Terassentisch sauber. Es war sehr aufwendig und anstrengend, sowie eine nasse und schmutzige Angelegenheit. Anschließend war der Tisch sauber und mein Mann reif für die Waschmaschine bzw. für die Dusche. Aber die Arbeit hat sich gelohnt, der Tisch sieht aus wie neu. Mal sehen, wann er Lust hat die Stühle noch zu erneuern.
Andere gekaufte Pflanzen habe ich dann später in der darauffolgenden Woche in einen bereits vorhandenen Blumenkübel gepflanzt.Dann wurde es Zeit für das Abendbrot: Meatballs, frisches Möhrengemüse und Kartoffeln.
Nun wurde es Zeit uns schön zu machen, da wir eine Einladung zur Weihnachtsfeier von Sebastians Firma hatten. Tina war unser Modeberater und als sie mit uns zufrieden war, verließen wir das Haus Richtung Bushaltestelle. Da das Event im Hafen war, fuhren wir erstmals mit dem Bus. Das war ganz schön aufregend, da der Busfahrer wie ein Gejagter durch die engen und kurvenreichen Straßen fuhr.
Es waren sehr viele Gäste gekommen in den unterschiedlichsten Outfits, alles war erlaubt. Ein DJ legte auf und später spielte auch noch eine Liveband. Essen und Trinken konnte man nach Herzenslust, es kostete nichts. Ich lernte verschiedene englisch-und deutschsprachige Leute, bzw. Arbeitskollegen von Sebastian kennen. Gegen 1.15 am fuhren wir mit einem Taxi heim und fielen müde ins Bett.
Sonntag schliefen wir erstmal lange aus und frühstückten bei herrlichem, sonnigen Wetter auf dem Balkon ( 1. Advent ). Dabei holte ich mir einen kleinen Sonnenbrand auf der Schulter. Am frühen Nachmittag waren wir bei Freunden zur Babyparty eingeladen. Es ist ein amerikanischer Brauch, wo den werdenden Eltern Babygeschenke gemacht werden. Von uns gab es nur Blumen für die Eltern und das Baby bekommt dann etwas nach der Geburt. ( Geburtstag feiert man ja auch nicht vor! ) Viele Freunde waren gekommen und der Rost brannte. Als die meisten Leute weg waren, konnten wir dann auch mal mit unseren Gastgebern in deutscher Sprache plaudern. Vorher gabs nur englisch und das war für Tina und mich nicht so schön. Gegen 5.00 pm machten wir uns wieder auf den Heimweg
Am 29.11. hatten wir früh 9.00 am einen Termin in der Schule. Tina sollte ihre Wünsche zu den Unterrichtsfächern des kommenden Schuljahres sagen. In der 12. Klasse muß man 5 Fächer belegen. Mathe, Englisch, Biologie, Manschaftssport und Outdoorsport ( z.B. surfen, kajaken, tauchen usw. ) sind Tinas neuen Fächer. Am 31. Januar werden alle neuen Schüler in der Schule begrüßt. Sie lernen die Lehrer und die Schule kennen und am nächsten Tag beginnt dann ein neuer Lebensabschnitt für Tina.

Dienstag dann hatten wir Mittag einen Termin bei ETC. Sie bieten Sprachkurse an, leider nicht mehr in diesem Jahr. Auch sie haben jetzt Sommerferien. Am 10. Januar beginnt ein neuer Kurs, indem ich dann wohl beginnen werde. Leider haben wir dann zu dieser Zeit gerade Besuch von den Schwiegereltern und wollten das Land erkunden, naja aber der Kurs muß sein. Nur vom Englischhören lernt man die Sprache nicht. Wir haben uns die Unterrichtsräume zeigen lassen und sind dann erstmal unverrichteter Dinge gegangen. Anschließend sind wir noch zu Tinas Kieferorthopäden gefahren, um ihren gebrochenen Bogen ihrer Zahnspange zu erneuern. Sie hatten einen Termin für uns eingeschoben. Zwei Tage später hatten wir dann unseren eigentlichen Termin dort. Wir brachten Tinas Vorbefunde aus Deutschland mit und Sebastian übersetzte so gut es ging. Sie machten auch viele verschiedene Fotos von Tinas Gebiss und der Arzt untersuchte ihren Mund. Er will innerhalb eines Jahres die Behandlung abschließen. Am 22. 12. hat sie wieder einen Termin und bevor man wieder geht, muß immer gleich die Rechnung bezahlt werden. Die Kosten übernimmt hier leider keine Krankenversicherung!Am 01.12. haben wir die ersten Weihnachtsplätzchen gebacken, schon etwas eigenartig bei Supersommerwetter.




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