Als wir die Augen aufschlugen, erwartete uns ein strahlend blauer Himmel und Sonnenschein, so dass wir auf der Terasse frühstücken konnten. Das herrliche Wetter trieb uns raus in die Stadt. Sebastian wollte in einen Surfladen am Hafen, um sich nach gebrauchten Surfbrettern zu erkundigen. Leider hatten sie nichts da. Weiter ging es durch die Stadt. Wir kauften für Tina eine kurze Jeans und ich bekam einen Wetsuit ( Neoprenanzug zum Surfen, Schnorcheln, usw. ). Die Wassertemperaturen hier sind nämlich nicht gerade angenehm, sodass es mit so einem Anzug deutlich besser ist. Leider gab es für die anderen Beiden nicht die passenden Größen. Anschließend fuhren wir noch in ein Gartencenter, um uns nach Sonnenschirmen für die Terasse umzusehen und noch in ein Sportgeschäft wegen der Wetsuits. Leider auch da ohne Erfolg. Zum Schluss sahen wir uns dann noch den REAL SURF- Laden an. Dort kann man sich Boards ausleihen, Surfkurse machen und verschiedene Sachen kaufen, unter anderem auch Wetsuits. Tina probierte drei und einer passte ihr, Sebastian entschied sich für den zweiten. Glücklich über unsere Errungenschaften machten wir uns auf den Heimweg und beschlossen am nächsten Tag unsere Anzüge gleich auszuprobieren. Wir wollten uns Bodyboards ausleihen
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| Blick nach Miramar, mit Flughafen an der schmalsten Stelle |
Daheim gab es Kaffee und Kuchen und eine kleine Pause bevor wir unser nächstes Vorhaben in die Tat umsetzten. Tina wollte uns einen Berg mit wundervoller Aussicht zeigen, den sie bereits einige Tage zuvor durch einem Freund kennengelernt hatte. Da wir am Vortag den Sonnenuntergang nur knapp verpasst hatten, wollten wir es heute nachholen. Wir machten uns Brote, Obst und etwas zu Trinken, um auf dem Berg Abendbrot zu essen und die Sonne untergehen zu sehen. Wir fuhren mit dem Auto zum Zoo und parkten dort. Ab jetzt hatte Tina das Sagen und führte uns am Zoo vorbei, zeigte uns, wo ihr Kumpel wohnt und bestieg mit uns den Mount Albert mit Blick zur Südküste.
Eine herrliche Aussicht belohnte uns für den Aufstieg. Die Sonne stand noch in aller Pracht am Himmel, wir waren also rechtzeitig da. Tina zeigte uns die ganze Umgebung mit Blick in alle Himmelsrichtungen. Leider wurde es allmählich für Tina zur Qual, da ihr Heuschnupfen sich bemerkbar machte. Sie nießte ständig, die Nase schwoll zu und die Augen tränten. Die Gräser stehen in voller Blüte und daran hat vorher keiner gedacht. Aber sie hielt tapfer durch. Wir suchten uns einen schönen Sitzplatz und beobachteten nun die langsam untergehende Sonne. ![]() |
| Blick auf Wellington City |
Sonntag-2. Advent
Unser Vorhaben, am Strand zu surfen, konnten wir leider nicht in die Tat umsetzen, da es heute sehr windig und grau war. Nachdem wir ausgeschlafen hatten, gab es heute mal ein amerikanisches Frühstück. Tina machte für uns Pankakes mit Ahornsirup ( das sind etwas dickere Eierkuchen ). Lecker! Gemeinsam machten wir einen Plan für diesen Tag. Wir faulenzten erstmal, bevor wir dann zum TE PAPA fuhren. Wir waren schon mal vor einigen Wochen in diesem großen und berühmtesten Museum Neuseelands. Diesmal erkundeten wir die zweite Etage, wo es um die Maoriekultur und die Entstehungsgeschichte Neuseelands geht. Es war sehr interessant.
Zu Hause tranken wir Kaffee und aßen vom leckeren Zitronenkuchen. Anschließend entschieden wir uns endlich für eine Autoversicherung bei der AA.
Abends gab es dann nochmal Eisbein, Sauerkraut und Kartoffeln. Aus der restlichen Brühe zauberte ich für den nächsten Tag eine leckere Gemüsesuppe.










Indiana Jones ist zurück :)
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